cannabis gegen schmerzen

Cannabis als Medizin gegen Schmerzen

Cannabis respektive Hanf in der Zahnmedizin

Heutzutage wird Cannabis bzw. Hanf als Medizin häufig diskutiert und die Geister scheiden sich. Einen großen Vorteil hat Cannabis jedenfalls: es hilft erwiesenermaßen gegen Schmerzen. Um welche Art von Schmerzen es sich handelt, wird im Folgenden behandelt.

Wirkung von Cannabis auf Schmerzen

Bereits vor Jahrtausenden wurde Cannabis als „Heilpflanze“ angesehen. Der Grund dafür: Sie wurde und wird gegen Schmerzen wirksam eingesetzt. Besonders gegen Migräne, Nervenschmerzen, Gicht, Zahnschmerzen und auch gegen Menstruationsbeschwerden soll sie besonders effektiv sein. Was Schmerzen und Schmerztherapie in Zusammenhang mit Cannabis angeht, wurde schon einiges sehr gut erforscht, weshalb eine Schmerztherapie selbst in der  Zahn- und  Kieferorthopädie in Begleitung von Cannabis kein großes Risiko mehr darstellt. 

Vielen stellt sich die Frage, weshalb Cannabis eigentlich dermaßen schmerzlindernd wirkt und deshalb auch so oft genutzt wird. Viele sogenannte Neurotransmitter können Schmerzen dementsprechend abschwächen. Ein solcher Neurotransmitter ist in der Cannabispflanze enthalten. Dieser dockt an Nervenrezeptoren im Körper an und setzt so das Glückshormon Dopamin frei. Durch das freigesetzte Dopamin verliert die Intensität der Schmerzwahrnehmung. Besonders wirksam ist dieser Vorgang bei chronischen Schmerzbeschwerden, Nervenschmerzen, Schmerzen, die auf eine Spastik zurückzuführen sind, MS-Beschwerden oder bei Rheumaschmerzen.

Frau nutzt CBD Öl gegen ihre Schmerzen

Weitere Einsatzgebiete von Cannabis

Weiterhin wirkt er appetitsteigernd bei Patienten, die an Krebs oder Aids erkrankt sind. Menschen, denen ein Körperteil abgenommen werden musste oder die querschnittsgelähmt sind, leiden oft an sogenannten Phantomschmerzen, Schmerzen die in dem nicht mehr existierenden Körperteil wahrgenommen werden. Diese Phantomschmerzen können ebenfalls, mithilfe von Cannabis, erfolgreich behandelt werden. Cannabis hat die Eigenschaft die Schmerzkontrolle zu reaktivieren bzw. zu verbessern, weshalb Schmerzen, in der Folge, schwächer wahrgenommen werden. Ein großer Fortschritt wurde Cannabis auch im Gebiet der Epilepsie bedeuten. Setzt man Cannabis als Betroffener richtig ein, kann die Häufigkeit sowie die Intensität der Anfälle herabgesetzt werden. Nicht nur bei physischem Schmerz hilft die Anwendung von Cannabis, sondern auch bei psychischen Problemen. Der Körper entspannt sich unter der Verwendung von Cannabis insofern, dass es auch eine beruhigende Wirkung auf den Geist eines Menschen hat.

Wirkung von CBD (Cannabidiol)

Verwendet man den in der Cannabispflanze vorkommenden Wirkstoff CBD ist das die beste Methode, denn man kann CBD anwenden ohne davon abhängig zu werden und es hat auch nichts mit der berauschenden Wirkung der Pflanze zu tun, denn dafür verantwortlich ist ein anderer Wirkstoff, welcher THC genannt wird. CBD gibt es als Öl und ist rezeptfrei erhältlich und das sogar schon in der Drogerie. 

Wenn es um Cannabis geht, lohnt es sich zu differenzieren. Natürlich hat es unter anderem eine berauschende Wirkung, aber dieser kann man aus dem Weg gehen, denn Cannabis hat viele unterschiedliche Wirkstoffe, zu denen eben auch der harmlose Wirkstoff CBD gehört. Cannabis ist eine erleichternde, medizinische Methode für alle Schmerzpatienten von Migräne bis Krebs.